Kirche Ebenhausen

Die Geschichte der Kirche von Ebenhausen

 

Es ist nicht eindeutig bekannt, wann die Pfarrei Ebenhausen gegründet wurde. Urpfarrei war Pfersdorf. Die Verlegung des Pfarrsitzes von Pfersdorf nach Ebenhausen geschah in der Zeit von 1465 bis 1494. In der Chronik von Ebenhausen wird eine Glocke aus dem 14. Jahrhundert erwähnt. Es kann mit Sicherheit angenommen werden, dass zuvor eine Kirche erbaut worden war.

 

Im Jahre 1433 wird der Pfarrsitz von Pfersdorf nach Ebenhausen verlegt. Alle Filialdörfer werden von da an von Ebenhausen versorgt. Eltingshausen, Hain, Oerlenbach, Pfersdorf, Poppenhausen und Rottershausen gehörten zur Pfarrei Ebenhausen. Bald darauf wurde aber Rottershausen der Pfarrei Rannungen und Holzhausen der Pfarrei Ebenhausen zugeteilt.

Auch die Zeit der Glaubensspaltung ging nicht spurlos an Ebenhausen vorbei. So soll der Pfarrer Jörg Müller, um 1522, die Pfarrei Ebenhausen zum protestantischen Glauben geführt haben.

 

1565 erhält die Kirche einen Turm aus Stein und 1595 wurde die Kirche um "12 Schuh" (ca. 4 m) verlängert und renoviert.

Sonntagsgottesdienste wurden abwechselnd in Pfersdorf und Ebenhausen gehalten.

Die Kirche von Ebenhausen hat drei Altäre, den Hochaltar (aus dem Jahr 1595) sowie zwei Seitenaltäre.
 

1612 wird ein neues Pfarrhaus in Ebenhausen gebaut. 1649 hatte die Pfarrei von Ebenhausen ihren größten Wirkungsbereich: Pfersdorf mit Holzhausen, Rannungen mit Rottershausen, Maibach und Kronungen mit Kützberg gehörten dazu.
 

1802 wird das Amt Ebenhausen, das dem regierenden Bischof von Würzburg unterstellt war, aufgelöst.
 

1809 verursachte das Pfarrhaus erhebliche Reparaturkosten.
 

Im Jahre 1819 wird die alte Kirche abgerissen und im gleichen Jahr beginnt der Neubau der heute stehenden Pfarrkirche. 1823 wurde der Kirchenneubau vollendet.

 

Die Pfarrer von Ebenhausen:

 

1433 Johann Tilger
1478 Martin Herberer
1494 Vinsensius Herbert
1510 Peter Frober
1524 Jobst Wagner
1528 Martens Engelbrecht
1533 Joh. Völker
1547 Crispin Engel
1560 Georg Molitor
1574 Kaspar Link
1578 Sebastian Banz
1589 Abraham Nagel
1590 Bernanrd Motenius
1595 Wolfgang Helbig
1610 Bernhard Hobrius
1611 Matthias Dachlein
1616 Kaspar Fadenrecht
1618 Jodokus Fadenrecht
1620 Laurentius Spies
1627 Caspar Marschalk
1638 Matthäus Krachhardt
1640 Franz Herbert
1642 Peter Hälbig
1642 Johannes Frantz
1655 Sigismund Obercamp
1656 Johannes Frantz
1656 Johann Kaspar Neußer
1659 Johannes Hoffmann
1665 Johannes Daniel Driesen

1666 Bernardus Gretscheri
1668 Konrad Behr
1669 Johann Ankenbrand
1669 Johann Bartholomäus Köhler
1670 Leoard Cloß
1671 Johann Vitus Bach
1677 Johann Valentin Köberlein
1679 Johann Michael Rauch
1688 Johann Georg Schön
1690 Georg Nicolaus Aschauer
1693 Johann Sartorius
1704 Dr. Petrus Schärpff
1713 Johann Georg Imhoff
1726 Georg Jacob Wehner
1733 Christopherus Hoffmann
1740 Franz Xaver Müllich
1750 Johann Georg Geiß
1780 Johann Joseph Streit
1807 Jacob Weiß
1823 Georg Severin Illig
1825 Johann Adam Neuland
1837 Georg Rachor
1852 Johann Georg Mock
1899 Hieronymus Bülz
1911 Lorenz Hugo Gustav Hartung
1941 Kilian Zier
1960 Erich Wolbert
1973 Balthasar Amberg

seit 2014 Norbert Reinwand

 

 
 
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