1. Entstehung

Wann entstand die Oerlenbacher Wallfahrt? Welche Beweggründe gab es? Darauf gibt es keine endgültig belegte Antwort. Denkbar wären – so erwähnt Leo Weingärtner in der Chronik der Kirchengemeinde Oerlenbach - ein Gelübte nach Missernten bzw. Plünderungen im Zusammenhang mit dem preußisch-bayerischen Krieg von 1866 oder Menschen, die von auswärts nach Oerlenbach kamen und das Pilgern anregten.

 
Anhaltspunkt ist auf jeden Fall das Wallfahrtsbild mit der Jahreszahl 1868. Außerdem dient  als Nachweis eine kleine Urkunde, nach der Margarethe Seufert aus Ebenhausen am 14. September 1868 in die Wallfahrtsbruderschaft Retzbach durch Pfarrer Köberlein  aufgenommen wurde.

 
In diese Zeit zurück reichen Namen von Bewohnern, die an den ersten Wallfahrten teilgenommen haben sollen. Leo Weingärtner listet gemäß der Aussagen älterer Mitbürger folgende Personen auf: Lorenz Full (Alte Rathausstraße 4), Georg Machmert (Hauptstraße 11), Andreas Nöth (Hauptstraße 14), Andreas Werner (Alte Rathhausstraße) und Nikolaus Zenglein (Hauptstraße 15).

 

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