2. Entwicklung der Wallfahrt

Aus der Anfangszeit und den nachfolgenden Jahrzehnten fehlen Aufzeichnungen. Eine schwierige Phase brachte die NS-Zeit; denn das Hitler-Regime forderte ab 1933 eine Sondergenehmigung, ehe ab 1941 das Wallfahren verboten war. Doch dies hinderte nicht, an der Wallfahrt in besonderer Weise festzuhalten: Einzeln machten sich Pilger auf den Weg, um in Abschnitten in unauffälliger Weise nach Retzbach zu kommen.

 
1945 holte Otto Kuhn bei der amerikanischen Besatzungsmacht die Genehmigung ein, wieder offiziell nach Retzbach pilgern zu dürfen. Festgelegt war, dass nicht mehr als 60 Personen und ein Wagen teilnehmen durften und der Hinweg am 15. September um 2.30 Uhr aufgenommen werden konnte.

 
In den 60er und vor allem 70er Jahren des letzten Jahrhunderts schlossen sich immer mehr Gläubige der Wallfahrt an. Besonders gefeiert wurde 1967 das 100jährige Jubiläum.

 
Heute nehmen etwa 130 Pilger den Fußweg in Angriff. Unterwegs wächst die Zahl auf um die 300 an. Zurück starten in Retzbach im Schnitt 180 Personen.

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