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Die
Ortswüstung Altenfelden
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Eine Untersuchung
über ihre Lokalisierung von Michael May
AltenfeIde wird urkundlich erstmals
1307 erwähnt. Für frühere Nennungen sind die Quellen nicht
nachprüfbar und daher unzuverlässig, deshalb wurde hier auf sie
verzichtet. 1425 wird der Zehent zu Ebenhausen und Altenfelden erwähnt
und 1428 verpfänden die Brüder Hans und Wolff von Arnstein ihre Güter
zu Altenfelden an Heinrich von Erthal. Die erste Wüstnennung findet
sich im Jahre 1474: Altenfelden, Wittighausen, Wackenhausen sind wuste
und im gleichen Salbuch: zu pfänden häuser, zu Altenfelden, zu
Wittigenhausen und zu Wackenhausen ist niemandt und lygen wuste.
Etwa ein Jahrhundert später berichtet
das Salbuch des Amtes Ebenhausen: Im Ampt Ebenhausen seindt zwo
Wustungen, Wittigenhausen und Altenfelden , welches vor unvordenklichen
Zeiten zwey dorffer gewesen itzund aber allein ligende guetter sein, und
werden die guetter der Wittighauser Wustung durch die Unterthanen zu
Ebenhausen und Oerlenbach, und die guetter von Altenfelden, auch durch
die von Ebenhausen und Poppenhausen innegehaben genossen und gebraucht,
unde haben ihre Fürstbischöf. Gn. in jeder Wustung auch einen Bauhof.
Von einer erneuten Besiedelung der
Wüstungsflur weiß auch das Salbuch 1570/80 nichts, wenn es feststellt,
dass die ehemaligen Dörfer: itzund aber allein ligende guetter sein.
Fassen wir die urkundlichen Berichte
zusammen, so können wir feststellen, dass der Ort Altenfelden etwa im
ausgehenden 14. oder im frühen 15. Jahrhundert aufgelassen wurde. Alle
Berichte, die von einer Zerstörung des Dorfes im 30jährigen Krieg
wissen wollen, gehören ins Reich der Sage.
1592 gibt Poppenhausen 5 Schillinge
Zins und 8 Schillinge für zwei Martinshühner und zwei
Weihnachtshühner an die Hospital-Stiftung Schweinfurt für die Wüstung
Altenfelden.
Ausgangspunkt meiner Forschungen zur
Lokalisierung der permanenten Ortswüstung Altenfelden bildet eine
Urkunde aus dem Jahre 1492; in ihr werden die Waldstücke beschrieben
die Martin Schweyger zu Ebern, mit seinem Hof in Kützberg an das
Benediktiner - Kloster Aura a. d. Saale verkaufte. Die Urkunde nennt:
ein Fleck Holz am Hunsstlag genannt, und eines hinter dem Dörnach, ober
Altenfelden und das dritt das Reichtaler Holz genannt, bei dem eygell
sehe, und das Reichtal halp auch mein frei lauter eygen.
Eine - wahrscheinlich durch Unkenntnis
der Flur sowie der Flurnamen - verzerrt wiedergegebene Fassung dieser
Beschreibung findet sich bei Nikolaus Reiniger: Die Benediktiner Abtei
Aura an der fränk. Saale. "eine Parzelle Waldung am Hünerschlag
hinter dem Dornach ober Altenfeld und das Reichtaler Holz bei dem
Eigelsee und Reichtal halber". Durch das Weglassen eines
Waldstückes, nämlich des: hinter dem Dornach, ober Altenfelden wird
die Aussage der Urkunde entstellt. Unerfindlich ist mir noch was den um
die Heimatforschung hochverdienten Anton Oeller veranlasste, diese
Urkunde auf einen sagenhaften Ort "Altenfeld" bei Maibach zu
übertragen, der ebenfalls im 30jährigen Krieg zerstört worden sein
soll und für den es keinen urkundlichen Nachweis gibt. Nun liegen
jedoch die in der Urkunde beschriebenen Lehen in Kützberger Markung. Es
ist demzufolge gänzlich ausgeschlossen, dass zu einer Lagebeschreibung
von Gütern die auf Kützberger Flur liegen, ein bei Maibach liegender
Ortsname verwendet wird.
Zunächst war es wichtig eine jüngere
Beschreibung der Liegenschaften des Schweyger - Hofes zu finden, damit
diese zur Aussage der Ersturkunde in Relation gesetzt werden könne.
Diese Beschreibung fand ich im Lehenbuch des Klosters Aura a. d. Saale,
renoviert 1701, das im Staatsarchiv Würzburg aufbewahrt wird. Das
Lehenbuch führt die Waldgüter des Schweyger-Hof-Lehens auf:
15 Morgen Holz im
Hundloch und im Reichtal,
30 Morgen Ellern lind Wüstung die Vogelherd genannt,
um und zwischen obgedachten Holz gelegen,
zehend (Morgen Holz im
Lehenzehent),
3 Morgen Gehölz so vor
alters Artfeld gewesen, im alten Holz genannt,
teilen die Besitzer des Schweyger-Hofes untereinander.
Die 30 Morgen Ellern am Vogelherd die
in der jüngeren Beschreibung auftauchen, sind den Waldungen Hundslag
und Reichtal-Holz zuzuzählen, denn sie sind, wie es die Beschreibung
anführt: "um und zwischen obgedachtem Holz gelegen". Die
dritte in der Urkunde genannte Parzelle Wald liegt im Lehenzehent. Auf
der Suche nach dieser Flurlage muss ich feststellen, dass diese heute
verschwunden ist. Das was wir heute als liazah = Lehenzehent bezeichnen,
heißt in älteren Urkunden: ober dem Lehenzehent und liegt etwa 300
Meter süd-östlich des ehemaligen Klosterlehens. Ein Grenzstein mit
einem Doppelbalken-Kreuz, oberhalb des unteren Dörnichs-Weges, bei
einem Waldacker in der alten Ruh, zeigt noch heute die Lage des
Klosterlehens an. Die Nachbarschaft des Dornach (= Dörnich) stimmt wie
es die Urkunde erwähnt. Die Folgerung: Wenn das eben genannte
Waldstück ober Altenfelden liegt, so haben wir die wüste Ortsstätte
unterhalb zu suchen. Gehen wir den genannten Dörnrich-Weg in
nordwestlicher Richtung abwärts, so kommen wir an eine Waldlichtung
größeren Ausmaßes, mit Wiesen und Ackerland, die den Flurnamen: bei
den Ilmen führt und im Volksmund Ilmeteicht genannt wird. Diese Lage
weckte schon früher meine Aufmerksamkeit, da sie wahrscheinlich einmal
eine zentrale Bedeutung als Gerichts- oder Versammlungsort hatte. Ein
Centbuch des späten 16. Jahrhunderts nennt diesen Ort: bey dem
Centgericht in Geldersheim abzuurteilenden Übeltäter drei Tage vor der
Gerichtsverhandlung "beschrie", d. h. ihre Verbrechen dem
Volke bekanntmachte. Ein Hinweis auch auf die Bedeutung der
"Wegscheiden".
Drei hohe Ilmen werden 1596 in der Grenzbeschreibung genannt und
gegenüber ein steinernes Marterbild stehet. Der Bildstock ist
eigenartig aufgebaut; ein Bilderhäuschen, das auf der Vorderseite das
Relief eines Kruzifixes trägt, sitzt mit einem außergewöhnliche
kurzem Schaft in einer kastenförmigen Vertiefung des Sockels. Der
Kruzifixus zeigt gotische Merkmale, der Bildstock dürfte wahrscheinlich
aus dem 15. Jahrhundert stammen. In unmittelbarer Nähe des Bildstockes
lässt sich ein altes Wegsystem feststellen, das die Fortführung des
unteren Dörnichs-Weges bildet und früher zu einer alten Höhenstraße
gehörte, die aus Geldersheim kommend in Richtung Sulzthal zog.
Als weiteren Hinweis auf eine wüste Ortsstätte sah ich die zahlreichen
Wölbäcker an, die diese Flurlage umgeben und heute unter Wald liegen.
Auch die schlauchartig aufeinander zustrebenden Markungen
Kützberg-Ramsthal deuten eine spätere Veränderung der Grenzen an, die
auf eine Einverleibung fremden Gebietes schließen lässt.
Nach wiederholten Begehungen des
verdächtigen Gebietes konnte ich 1971 Verfärbungen auf den beackerten
Grundstücken feststellen, auf denen ich Scherbenreste, Hüttenlehm und
Holzkohle fand. Eine erneute Begehung der Flurstücke Plan-Nr. 6219a,
6220a und 6221a, brachte am 1. März 1972 den erhofften Erfolg. Die
Dichte der Lesefunde und die Häufigkeit der vorkommenden Hüttenlehm-
und Holzkohlenreste gaben auch Herrn Dr. Hans Hahn, Geldersheim, den ich
als versierten Fachmann um die Mitbegehung des Areals gebeten hatte, die
sichere Bestätigung für eine wüste Ortsstätte größeren Ausmaßes.
Eine Schürfung ergab, dass unter der beackerten Schicht eine etwa 10
bis 12 cm mächtige, mittelalterliche Kulturschicht liegt, die
stellenweise durch den Pflug angeschärft und an die Oberfläche
gebracht wurde. Unter den Lesefunden waren schöne Randscherben die Herr
Dr. Hahn dem Leiter der Zweigstelle Franken des Bay. Landesamtes für
Denkmalpflege in Würzburg vorlegte. Landeskonservator Prof. Dr.
Christian Pescheck bezeichnete diese als historische Tonscherben des 14.
Jahrhunderts. Es hat sich also gelohnt, dass ich mich - allen bequemeren
Erklärungen zum Trotz - von der ursprünglichen Aussage der Urkunden
leiten ließ, die mich schließlich dahin führten wo Bodenfunde meine
Theorie bestätigten.
Urkunden und Bodenfunde lassen nun
keinen Zweifel mehr zu: das wüste Altenfelden ist lokalisiert. Dass ich
dabei mit den Meinungen verdienter Heimatforscher in Widerspruch geriet,
machte mir die Arbeit in keiner Phase leicht. Zu viele Jahrzehnte hatte
sich hier die Heimatforschung an Sagen orientiert und ist dabei Irrwege
gegangen.
Das Untersuchungsergebnis steht in
seiner fundamentalen Aussage konträr zur Volksmeinung, die in dem
sagenumwobenen Altenfelderhof den Siedlungsnachfolger von Altenfelden
sieht. Wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Hof bzw. mit der
Wüstung Altenfelden befassen, folgen bis heute dieser Meinung - ohne
sie durch Urkurdenhinweise oder Bodenfunde stützen zu können.
So ist man denn auch kaum verwundert in
einem ortsgeschichtlichen Abriss über die Marktgemeinde Ebenhausen auf
einen Anachronismus zu stoßen, der. nur mit dem Anlass der
Veröffentlichung zu entschuldigen wäre. Hier wird unter Berufung
verschiedener, nicht nachprüfbarer Quellen behauptet, die Dörfer
Wittighausen, Wackenhausen und Altenfelden seien in der Zeit des
30jährigen 'Krieges verwüstet worden. Man kann sogar mit Namen und
Daten aufwarten um diese pseudowissenschaftlichen
"Erkenntnisse" zu untermauern:
Ein kaiserlicher Reitergeneral Graf
Isolani ist es, der 1637 mit seinen Kroaten in der "Gemeind
Altenfeld" Quartier nimmt, um von hier aus die "Umgebung mit
Einquartierungen und unerschwinglichen Kontributionen" zu quälen.
In dieser Zeit sei das Dorf Altenfelden bis auf einen
"geringen" Rest zerstört worden. Nach den Kroaten würde der
Hof heute noch "Krawattenhof" genannt werden.
In einer Festschrift zur 850 Jahrfeier
der Gemeinde Ramsthal wird ebenfalls die Zerstörung des Ortes
Altenfelden im 30jährigen Krieg als geschichtliche Tatsache
dargestellt. Sieben Familien hätten sich nach der Verwüstungen des
Ortes in Ramsthal ansässig gemacht. Auch Bachmann gibt in seinem
Heimatbuch über Poppenhausen einen Bericht über die Entstehung des
Altenfelderhofes wieder, den er jedoch unmißverständlich als Sage
kennzeichnet. Nach dieser Sage hätten Kroaten in einer Zeit
kriegerischer Auseinandersetzung den Hof als Siedlung wieder aufbauen
lassen. Der Oberst der Kroaten habe zur Durchführung dieser Aufgabe
einem Baumeister eine große Geldsumme gegeben. Der leichtfertige
Baumeister verjubelte das Geld ohne eine Arbeit dafür geleistet zu
haben. Bei seiner Rückkehr ließ der Oberst, in berechtigtem Zorn über
solche Untreue, den Baumeister enthaupten. Sein Kopf soll an der
Poppenhäuser Kreuzkirche in Stein gemeißelt worden sein. Von dieser
Sage gibt es noch einige Versionen, für die sich jedoch bei dieser
Untersuchung keine historischen Hintergründe finden ließen. Der
Altenfelderhof liegt auf einer Anhöhe etwa 320 m ü. NN umgeben von
meist kargem, steinigem Boden. Die Wasserversorgung des Hofes war bis
vor einigen Jahren durch einen 38 m tiefen Brunnen gegeben; heute ist
das Anwesen an die Wasserversorgung der Rhön-Maintal-Gruppe
angeschlossen.. Das Gebiet in dem der Hof liegt erscheint einem denkbar
ungeeignet für eine mittelalterliche Siedlung wie sie das Dorf
Altenfelden war.
Die Ansicht, dass der heutige
Altenfelderhof ein Relikt des wüstgefallenen Dorfes sei, ist falsch,
Die Urkunden beweisen das, sie kennen nur die permanente Ortswüstung,
für eine partielle Wüstung lassen sich aus ihnen keine Beweise
ableiten. Ebenso konnte festgestellt werden, dass der Hof nicht auf der
wüsten Ortsstätte errichtet wurde, sondern etwa 1,6 km weiter
nordöstlich derselben liegt. Wie aus den Aussagen der folgenden
Urkunden geschlossen werden kann, dürfen wir annehmen, dass die Stelle
des heutigen Altenfelderhofes etwa erst im späten 17. Jahrhundert
besiedelt wurde.
1594 am 30. April bekennt Georg
Eirich von Erthal, dass ihm der Hof zu Altenfelden zu Lehen übertragen
worden ist.
1665 verkaufen die Freiherren
von und zu Erthal ihren gültpflichtigen Hof zu Altenfeld(en) an die
Universität in Würzburg.
1670 verkauft Fürstbischof
Johann Philipp von Schönborn den Hof an Herrn Georg Bischof.
1678 kommt es wieder zu einem
Heimfall des Hofes an das Hochstift Würzburg.
1679 unter dem 10. Juni 1679
wird der Altenfelderhof durch Fürstbischof Peter Philipp von Dernbach
an Hans Hümmler aus Hain verkauft, um 200 fl. Gebäude nennt die
Verkaufsurkunde nicht. Zu dem Hofgut gehören 136 Morgen, davon 124
Morgen Artfeld das jedoch "meist mit Holz angewachsen" ist.
Dem Käufer wird auferlegt dieses wieder "abzuputzen" und
bebaubar zu machen. Wahrscheinlich sind die Felder als eine Folge des
30jährigen Krieges wüstgelassen worden und deshalb größtenteils
verellert.
Am 2. Dezember 1739 stirbt Jakob May in
"villa Altenfeldensis". Durch diesen Eintrag in der
Sterbematrikel der Pfarrei Ebenhausen erhalten wir Nachricht von der
Besiedelung des Hofes. Das Namensgeschlecht der Familie May ist noch
ununterbrochen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts als Besitzer auf dem
Hof nachweisbar. Leider fehlen die Quellen, die über
Besitzverhältnisse des Hofes Auskunft geben könnten, für das 18.
Jahrhundert fast ganz. Am Ende des 18, Jahrhunderts stehen auf dem Hof 3
Wohnhäuser, 2 Scheunen und einige Nebengebäude; der Hof ist
dreigeteilt. Jörg Dellert besitzt um diese Zeit die Hälfte des
Hofgutes , je 1/4 besitzen Sebastian Halbig und Johann May. Das ganze
Hofgut ist um 1870 im Besitz der Eheleute Johann und Regina Maier.
Am 12. April 1877 erkauft der Apotheker
Oskar Welsch aus Bad Kissingen den Altenfelderhof von der Witwe Regina
Maier um 61285 Mark.
Franz Josef Koch, Kaufmann aus Sulzthal
hat den Hof 1903 in Besitz.
Es folgen:
Franz Steinhauer, aus
Oberhain, 1918
Kämpe, aus Bonn, 1918
Darlehenskasse München, 1919
Hans Braun, Weingarten , 1919
Masov, 1921
Weilnböck, aus Ort, Ofr., 1934
Albertshauser, aus Stadtsteinach 1934
Pius Endres, 1939
Wilhelm Kook, Dinslaken, 1962
Der Altenfelderhof mag wohl auf der
Markung des wüstgefallenen Ortes, von dem er auch den Namen hat,
angelegt sein; auf der alten Ortsstätte liegt er nicht und ist somit
auch nicht der Siedlungsnachfolger von Altenfelden. Die Wüstungsflur
dürfte zwischen den Ortschaften Ebenhausen, Poppenhausen, Kützberg und
Ramsthal aufgeteilt worden sein.
Mit dieser Untersuchung ist uns ein
fester Punkt gegeben, von ihm aus sollten einschlägige Urkunden noch
einmal gründlich überprüft werden, ob sie uns nicht bei eingehender
Durchforschung noch mehr Klarheit über den Ort Altenfelden bringen. Ich
hoffe mit der vorliegenden Arbeit überzeugend dazu beigetragen zu
haben, dass wir uns über das Verhältnis des Altenfelderhofes zur
Ortschaft Altenfelden eine neue Meinung bilden können, eine Meinung die
sich an Fakten, nicht an Sagen orientiert. Die Sage als Volksgut in
allen Ehren; wir müssen jedoch besonders in diesem Fall bemüht sein,
sie von den historisch beweisbaren Gegebenheiten zu trennen, soll unsere
Heimatforschung hier ein Stück weiterkommen.
Verfasser: Michael May
Quelle : Veröffentlichung in "Schweinfurter
Mainleite", Folge 4, Band 1, 1973 mit weiteren Quellenangaben
Aufbereitung für elektronische Medien: Eberhard Farrnbacher,
Ebenhausen, Februar 2001
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